ÄGÄIS REGION

Die türkische Ägäis ist bekannt für ihre wunderschönen Badeorte und Inseln mit unberührter Natur. Weniger bekannt dürften jedoch die zahlreichen historischen Stätten sein, die Sie sich bei einem Ausflug durch die Gegend auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

Im Norden der Region befindet sich die weltberühmte archäologische Ausgrabungsstätte Troja (Truva), die viele an den Geschäftsmann und Archäologen Heinrich Schliemann erinnert, der im heutigen Hisarlık dem Mythos auf die Spur gekommen sein soll. Heute werden beim Anblick des nachgebildeten hölzernen trojanischen Pferdes Erinnerungen an Homers Erzählungen vom trojanischen Krieg wach.

Endlich auf dem Hügel von Hisarlık kam Schliemann der Legende auf die Spur (Truva von M Reiza Faisal, CC BY-NC-ND 2)

Eine andere historische Sehenswürdigkeit von Bedeutung ist das alte Pergamon, das zunächst zu dem antiken Griechenland gehörte und später zu einem souveräne Königreich aufstieg, das  später von Römern erobert wurde.

Die antike Stadt Pergamon (Bild von Nikola Belopitov auf Pixabay)

Die Kreisstadt Selçuk, die in kurzer Entfernung zur Großstadt Izmir liegt, beherbergt viele historische Stätten aus der Zeit der alten Griechen, unter anderem das berühmte Ephesos, das aus zahlreichen Tempeln, einem Theater und dem bis heute erhalten gebliebenen Celsus-Bibliothek besteht. Die Johannes-Basilika sowie das in den Bergen gelegene Haus der Maria sind außerdem einen Besuch wert. 

In unmittelbarer Umgebung liegt der quirlige Bade- und Ferienort Kuşadası, der in der Hochsaison mit Touristen aus allen Nähten platzt. Im Ort gibt es einen großen Hafen, der im Sommer von Kreuzfahrtschiffen angefahren wird. Kreuzfahrturlauber verlassen das kurz vor Anker liegende Schiff, schlendern bei einer Shoppingtour durch die Hafengegend mit ihren Restaurants, Bars und Einkaufsstraßen, gönnen sich einen erfrischenden Drink und leckere Kleinigkeiten für zwischendurch.

Ephesus war eine äußerst wichtige Stadt in der Antike (Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay)

Ein bekanntes Ausflugsziel für viele Türkeiurlauber sind die Kalksinterterrassen von Pamukkale, das sich abseits der Küste nahe der Stadt Denizli befindet. Seit über 20 Jahren ist es verboten, in den weißen Becken zu baden, da durch den Ansturm der Touristen in der Vergangenheit ihre ursprüngliche weiße Farbe und ihr Glanz weitgehend verloren gegangen waren. Diesen und anderen zusätzlichen Maßnahmen ist zu verdanken, z.B. nahegelegene Hotels wurden abgerissen, dass das Naturwunder wieder so wie früher in seiner alten Glanz erstrahlt. Gleich oberhalb des Berges in Pamukkale liegt die antike Stadt Hierapolis, die schon in der antiken Zeit als ein bedeutender Kurort galt und heute eines der sehenswerten Ausflugsziele für Touristen darstellt. Das Amphitheater, die ‚Nekropole‘ genannten Gräber, der Apollotempel und das Stadttor zählen zu den anderen sehenswerten historischen Überbleibseln vor Ort.

Bei Sonnenuntergang sorgt Pamukkale für unvergessliche romantische Momente (Bild von LoggaWiggler auf Pixabay)

Die Ägäis-Region ist so reich an alten Bauwerken, die aus der Zeit der Griechen und Römer stammen, dass es aus Platzgründen kaum möglich ist, sie alle aufzuzählen. 

Die Halbinsel Bodrum und Marmaris sind beliebte Ferienorte. Für den Ort typische weiß gestrichene Ferienhäuser, enge Gassen und wunderschöne Strände gehören zu den Hauptmerkmalen von Bodrum. Einen Besuch wert ist die Burg Kastell St. Peter, wo sich auch das Unterwassermuseum befindet. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, vom Yachthafen aus Bootsausflüge zu den nahegelegen Orten und Inseln zu machen. 

Genau so wie Bodrum ist Marmaris ein anderer Ferienort, der bei Touristen aus dem In- und Ausland sehr beliebt ist. Der Ferienort wartet mit einem wunderschönen Yachthafen, toller Natur und anderen verschiedenen Sehenswürdigkeiten auf, die eine unverkennbare Ähnlichkeit zu Bodrum aufweisen. 

Die weißen Schachtelhäuser sind typisch für den Ferienort Bodrum (Bild von dmitskol auf Pixabay)